Platz 1=Platz Eins bei Google? Eigentlich eine rhetorische Frage , denn die Antwort steht in allen SEO Blogs und SEO Foren bzw. SEO Handbüchern – deshalb hier ein erster Hinweis in die richtige Richtung: Wie komme ich bei Google auf Platz Eins:

(letztes Update April 2013)

1. Es ist bei manchen Webseiten Anfängern ein Irrglaube, dass man seine Seite bei Suchmaschinen eintragen muss. Wenn man verlinkt wird oder verlinkt, finden einen die Spider schon. In Deutschland geht es so und so nur um Google (Marktanteil über 90%), warum sich also bei “300″ Suchmaschinen für drei Euro eintragen?

2. Das wichtigste ist der Inhalt der Seite – Content is king. Wer guten Inhalt produziert, der wird verlinkt werden, zitiert werden, diskutiert werden und Besucher generieren. In der Regel hat der Suchende ja ein Problem, braucht eine Information oder möchte etwas machen. Hier sollte er ein Antwort oder Information auf sein Suchbedürfnis haben. In letzte Zeit scheinen sogenannte Social Signals an Bedeutung zu gewinnen, die evtl. ein Einfluss auf das Ranking haben. Wer also viele Likes, Google+ oder Tweets bekommt, der scheint was zu haben, was Leute gerne teilen und weiterempfehlen.

3. Themenrelevante Links sind das A und O (schwer z.B. für Rechtsanwälte  - kaum einer verlinkt gerne auf seinen Kollegen, außer man hat ein Blog mit aktuellen Themen zum Thema Recht – ansonsten muss man sich auf Anwaltsportalen teuer einkaufen).

4. Links von sogenannten Internetautoritäten wie z.B. der Spiegel, das Handelsblatt, Universitäten etc. sind wie Ritterschläge.

5. Wichtig ist auch, dass man Links aus dem Themenumfeld der Seite bekommt. Es nutzt nichts ganz unten im Footer von einem Bügeleisenhersteller zu stehen, wenn man selber Anwalt ist.
Anmerkung: Meiner Meinung nach, ist heute immer noch besser überhaupt einen Link mit entsprechendem Linktext (“hier”, “Domainname” evtl. auch Logo), als gar keinen zu haben. Wichtig ist, dass die Domain selber zu dem Thema gefunden wird, wo man ein Link bekommen kann.

übers6. Mythos Pagerank – ein weiterer Irrglaube von vielen, die mit Halbwissen ausgestattet sind. Einen hohen PR zu haben, heißt nicht automatisch, dass man vor anderen besser rankt, die ein niedrigeren PR haben. Wie schon gesagt – entscheidend ist

  • Relevanz
  • Alter der Domain
  • Content
  • Relevanz
  • Links
  • Linktext, die auf die Seite verweisen.

PR diente früher nur nur noch als Währung, um beim Linkverkauf Geld zu verdienen, da viele den Pagerank bis heute nicht verstanden haben.
Natürlich ist er ein Indikator, dass entweder viele Seiten auf die Seite verweisen. Oder das zumindest ein paar Seiten mit hohem PR auf die Seite verweisen. Ob diese Verweise aber aus themenrelevanten Umfeld stammen, kann man so nicht sehen. Heute (2013) ist der Page Rank in den meisten Fällen durch den sogenannten Sichtbarkeitsindex (Abk. SI ) der verschiedenen SEO Tools ersetzt. Toolanbieter in Deutschland sind z.B: SearchmetricsSistrixSEOlyticsXoviManhatten Tool

7. Man muss geduldig sein. Wenn die Seite neu ist, kann es sein, dass die ersten sechs Monate nur die erste Seite bei Google erscheint. Die restlichen Seiten schlummern oft in der Sandbox von google. Eine Vorsichtsmassnahme, dass nicht zu viel Spam in den Index gerät. Man sollte seine Seiten langsam aufbauen. Texte und gut eingesetzte interne Verlinkung bewirken oft Wunder.

Ein Beispiel: ein Kunde wollte eine Seite zum Thema “Sommer-Urlaub” ranken. er hatte die Seite von zwei, drei externen Seiten verlinkt und landete irgendwo auf Seite 4 von Google. Also zwischen Platz 30-40. Nachdem wir die Seite onpage optimiert hatten, eine neuen URL Struktur erstellt – das Keyword zum Thema Sommerurlaub bekam eine eigene Unterseite –  und schwupp die wupps waren wir ohne ein Link von außen problemlos auf Seite 1 -Platz 8 zu dem Thema.

8. Um bekannt zu werden sollte man also bei Bloggern, die zum gleichen Thema ein Blog betreiben, kommentieren (kommentieren heißt nicht gleich spammen: “schöner Artikel”, “Ich lese schon seit Monaten Deinen Blog, danke” etc., sondern etwas zum Thema beitragen, der die eigene Kompetenz unterstriecht)- vielleicht landet man irgendwann auf der Blogroll bzw. bekommt Trackbacks, Artikel in themenrelevante-Artikelverzeichnisse einstellen, selber interessante Artikel schreiben und evtl. kreatives Linkbaiting betreiben.

Alles schnell geschrieben, aber die Durchführung braucht Zeit und Geduld. Vielleicht ist ein Mini-Fazit: Die eigene Seite sollte keine “Sackgasse” sein oder eben die finale Antwort/Lösung/Produkt präsentieren. Wer mehr Informationen zu dem Thema sucht, sollte hier bei Abakus schauen.  Wer weiter in das Thema SEO eintauchen möchte und mit Englisch kein Problem hat, dem empfehle ich sich durch die SEO Uni von Distilled zu arbeiten.