In meinem vorherigen Post schrieb ich ja, dass bezahltes Bloggen noch sehr erklärungsbedürftig ist. Das findet auch stereophone, vor allem, wenn es um die Transparenz der Bezahlung geht. Wer ein paar Interviews mit Remo von Trigami geschaut hat, wei?, dass die Divise 70/30 hei?t. 70 Prozent des Honorars gehen an den Blogger – 30 Prozent an Trigami. Allerdings fallen in den Interviews auch Beträge wie 100 Euro pro Blog Post.

Davon sind meine Angebot, die ich bekomme, weit entfernt – zwischen 20? und 30? sind die Regel. Die Mindestlänge liegt meistens bei 250 Wörtern – aber auch 750 Wörter waren schon einmal dabei. Lange Rede kurzer Sinn. In letzter Zeit habe ich mir schon öfter gedacht, dass es doch interessant ist, dass jeder Post in der Regel einen Link hat. Ich denke, dass ist auch eine der Hauptargument, die Trigami im Moment in Europa nutzt, um das Produkt “bezahltes Bloggen” zu verkaufen. Ein themenrelevanter Link aus dem Blogpost für ca. 40-50? für den Kunden scheint ein guter Deal zu sein. Zwar wird der bezahlte Post bei den meisten Bloggern innerhalb von einer Woche von der Startseite ins Archiv wandern; doch wenn der Blog allerdings einigerma?en gut den Linkjuice weitergibt, wird schon ein PR 3/4 Link rauskommen. Hinzukommt, dass ein Blogpost in der Regel innerhalb einiger Tage indexiert wird. Nicht so schlecht meiner Meinung nach. Wer Linklifter oder Teliad nutzt, weiss, dass er den oben genannten Betrag in 6-8 Monate für einen Link los ist und dann auch meistens nur ein Link aus der Sidebar unter vielen und nicht noch freiwillig ein paar Deeplinks, wie bei vielen bezahlten Beiträgen, wo halt auch noch auf Produkte oder Tools etc. verwiesen wird.

Bleibt also zu hoffen, dass der Wert des crowdsourcing bezahlten Bloggens transparenter wird und somit mehr wert.